Zuhause wohlfühlen

Wohnzimmer, Haus, Innenraum, Design, Sofa, Kissen

Unser Zuhause ist unsere Höhle, unser Rückzugs-Ort, unsere Wohlfühl-Oase. Gerade in den letzten Lockdowns waren wir alle zwangsläufig sehr viel in unseren eigenen vier Wänden. Und deshalb wollen wir uns da natürlich besonders wohl fühlen. Es gibt so einige Möglichkeiten, die Inneneinrichtung so zu gestalten, dass sie einen positiven Einfluss auf unsere Zufriedenheit und Gesundheit haben kann. Ein durchdachtes Konzept kann also das gesamte Wohlbefinden steigern.

Gute Beleuchtung

Sind Räume wenig oder nicht ausreichend beleuchtet, macht das müde – und zwar nicht nur den Körper, sondern auch die Gedanken. Der erste Schritt ist da eine freie Sicht nach draußen, so kann Sonnenlicht getankt werden. Der Schreibtisch sollte also nahe am Fenster stehen, Vorhänge sollten nur dort so richtig verdunkeln, wo Sie schlafen. Neben der richtigen Beleuchtung, die wir in einem anderen Artikel schon einmal aufgegriffen haben, helfen auch bestimmte Oberflächen: Spiegel, Glas und polierte Oberflächen reflektieren das Licht und holen so das meiste aus dem Tageslicht heraus. Abends fördert es die gemütliche Stimmung, wenn statt der Deckenlampen Steh- und Tischlampen eingeschaltet werden.

Schlafqualität verbessern

Die absolute Basis für ein gesundes und zufriedenes Leben: Guter Schlaf. Und auch dem kann man mit der Einrichtung nachhelfen. Elektronische Geräte vor dem Schlafengehen zu benutzen, hat einen Einfluss auf die Schlafqualität. Den Fernseher aus dem Schlafzimmer zu verbannen kann eine Möglichkeit sein, das blaue Licht der Smartphones und Tablets vor dem Einschlafen zu vermeiden, eine weitere. Denn das blaue Licht hindert die Bildung des Schlafhormons Melanin. Die Schlaf-Atmosphäre wird auch dadurch gefördert, keine anderen Tätigkeiten als Schlafen dort stattfinden zu lassen. Ein Schreibtisch im Schlafzimmer verleiht dem Raum einen Touch von Arbeit und ist deshalb für die Nachtruhe nicht besonders förderlich.

Natürliche Materialien und grüne Ecken

Auch die Natur in der Wohnung trägt zum Wohlbefinden bei. Natur in den eigenen vier Wänden? Das können Möbel und Einrichtungsgegenstände aus ökologischen Materialien wie Holz, Stein und Marmor sein. Beim Einrichtungskauf ist es wichtig, auf die Herkunft zu achten. Wo kommen die Materialien her? Sind sie nachhaltig und umweltverträglich gewonnen? Sind reizende Substanzen wie zum Beispiel Benzol enthalten? Auch die Stoffe fürs Zuhause sollten mit Bedacht gewählt werden: Baumwolle oder Leinen als Vorhänge, Bettwäsche oder Handtücher etwa. Auch optische Abbildungen der Natur wie Fotodrucke können eine beruhigende Wirkung haben. Was natürlich auch nicht fehlen darf: Pflanzen! Sie reinigen die Luft und sorgen für ein gutes Raumklima.

Ordnung und Sauberkeit

In einer sauberen und aufgeräumten Wohnung fühlt man sich wohler als im Chaos. Das würden vermutlich die meisten Menschen so unterschreiben. Dazu gehören auch unsichtbare Belastungen: Staubmilben zum Beispiel. Sie sitzen zu Millionen in Matratzen, Teppichen, Kissen und Sofas und sind eine der Hauptursachen für Allergien und Atemwegserkrankungen. Um alles ganz sauber zu bekommen, müssten wir wöchentlich eine Stunde die Wohntextilien reinigen. Es gibt aber auch UV-C-Lampen, mithilfe derer Sie die Polster von den Milben befreien können. Und auch eine aufgeräumte Umgebung hilft dabei, sich in der Wohnung wohlzufühlen. Kein Horten unnötiger Dinge, nur das, Sie wirklich brauchen und mögen, sollte Sie in der Wohnung umgeben.

Aufteilung der Räume

Wohnungen sind in den letzten anderthalb Jahren zu unseren Büros, Fitnessstudios, Schulen und Spielplätzen geworden. Ganz schön viele Aufgaben für einen Ort. Gerade deshalb ist eine clevere Raumaufteilung so wichtig, um eine Trennung für die verschiedenen Aktivitäten zu schaffen – immerhin wohnen Sie vermutlich, wie die meisten Menschen, nicht in einem 500-Quadratmeter-Schloss, in dem man zwölf Räume zur Verfügung hat. Verschiedenfarbige Wände, Teppiche und Regale als Raumteiler können helfen, Struktur zu schaffen.

Runde Formen

Studien besagen, dass wir eine Vorliebe für gebogene und kreisförmige Formen haben, denn wir verbinden sie mit einem Gefühl von Sicherheit und Ruhe. Kantige, eckige Formen dagegen verknüpfen wir eher mit Gefahr. Mit diesem Wissen macht es Sinn, runde, weiche Formen für die Einrichtung zu verwenden. Runde Spiegel und kreisförmige Kunstwerke können uns also ein geborgenes Gefühl vermitteln.

Fühlen Sie sich schon wohl Zuhause oder gibt es noch Optimierungsbedarf? Manchmal sind es ganz einfache Tricks, die Großes bewirken können.