Je älter, desto schöner: Ein Zuhause mit Vintage-Möbeln

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Nierentische aus den 60er Jahren, ein Bauhaus-Regal aus den 20ern, der lederne Clubsessel aus den 80ern – klingt das für Sie nach einem Wohntraum? Dann sind Sie damit nicht alleine. Vintage-Möbel erfreuen sich größter Beliebtheit und wechselnde Jahrzehnte machen sich den ersten Platz auf der Vintage-Hitliste streitig. Vintage, Retro, Secondhand, Antik, Patina – wie auch immer Sie die alten Möbel nennen wollen, eines verbindet sie alle: Sie stammen aus einer längst vergangenen Zeit. Doch warum mögen wir alte Möbel überhaupt so gerne? Ein Trendforscher geht davon aus, dass Menschen Geschichten lieben und wir uns nach ihrer Wahrhaftigkeit sehnen. Und wenn alte Möbel eines mit sich bringen, dann sind es Geschichten. Da sitzt man auf dem alten Sofa und kann sich ausmalen, wer da schon alles saß, welche Gespräche dort geführt, welche Geheimnisse ausgetauscht wurden… Spannend!

Vintage-Möbel aufspüren

Und wie findet man die tollen Vintage-Möbel, wenn man sie nicht gerade vererbt bekommt oder Omas Haus plündern will? Dafür bietet sich zum Beispiel der Antiquitäten-Händler an. Da gibt’s besonders hochwertige Stücke. Da stimmt die Qualität und meist sind die Möbel schon perfekt aufgearbeitet – dafür greift man dann auch etwas tiefer ins Portemonnaie Etwas günstiger finden Sie ältere Möbel im Flohmarkt-Laden – oder wie man heute so schön sagt: im Secondhand-Laden. Da braucht man natürlich Geduld. Ein guter Fund ist hier eben immer auch Glückssache und erfordert durchaus mehrere Besuche. Und wenn es denn mal wieder so weit ist und sie wieder stattfinden dürfen, sind auch Flohmärkte ein guter Ort für Retro-Funde. Da muss man allerdings früh dran sein, denn die schicken Möbel sind schnell weg. Der Vorteil auf dem Flohmarkt: hier kann man echte Schnäppchen finden und im Zweifel auch mal den Preis nach unten verhandeln. Und es hilft, ein wenig Mühe in die Restauration zu investieren. Wer mit dem Renovierungs-Auge an die Suche rangeht, der kann etwas rustikalere (oder sagen wir: weniger gut gepflegte) Stücke erwerben, die mit einem Anstrich oder einem neuen Bezug wieder tip-top in Ordnung sind. Hier helfen auch ein wenig Kreativität und handwerkliches Geschick. Dann können Sie aber doppelt stolz auf sich sein: Schnäppchen gefunden UND noch selbst Hand angelegt.

Kleinanzeigen oder Online-Plattformen für den Retro-Look

Auch in den Kleinanzeigen können Sie auf die Suche gehen. Die gibt’s online oder in der Zeitung. Oft verschenken Menschen sogar Möbelstücke, die mit etwas Liebe und Einsatz wieder in neuem Glanz erstrahlen. Unter den Kleinanzeigen bekommen mit etwas Glück für ein schmales Budget ein einzigartiges Teil für Ihr Zuhause. Wenn Sie online suchen, lässt sich das auf einigen Seiten sogar per Such-Agent vereinfachen – Sie bekommen einfach eine Meldung, wenn etwas Passendes dabei ist.

Eine weitere Quelle für Vintage-Möbel sind Haushaltsauflösungen. Die finden Sie meist auch über Kleinanzeigen und Online. Wenn ganze Wohnungen oder Häuser ausgeräumt werden, kann durchaus das ein oder andere Schmuckstück zu Tage treten.

Alt, aber trotzdem neu?

Wenn Sie einfach nur das Design aus vergangenen Zeiten schön finden, aber nicht auf Geschichten oder Schnäppchen-Jagd sind, dann werden Sie auch in den üblichen Möbelhäusern fündig. Hier gibt es mittlerweile überall Designs wie aus den 60ern oder auf alt getrimmte Möbelstücke, die gezielt mit einer Patina, mit abgeschlagenen Kanten und abgeschabter Farbe, versehen wurden.

Gut für Umwelt und Portemonnaie

Was natürlich ein weiterer erfreulicher Aspekt von wirklich alten Möbeln ist: Sie sind nachhaltig. Denn das Weiternutzen ist immer besser für Umwelt und Geldbeutel als neu zu kaufen. So lässt sich die Vintage-Liebe gleich noch besser argumentieren.