Sonnenschutz für wärmere Tage

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Kaum lässt sich die Sonne in den beginnenden Frühlingstagen etwas länger blicken, sollten Sie schon über den passenden Sonnenschutz nachdenken. Denn wenn die Sonne ihre volle Strahlkraft entfaltet hat, will man im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon gegen blendende Strahlen und Sonnenbrand geschützt sein.

UV-Strahlen – wie war das nochmal?

Vielleicht noch eine kurze Erinnerung an die Strahlen, gegen die da abgeschirmt werden soll: Es geht nämlich ums UV-Licht. UV bezeichnet die ultraviolette Strahlung der Sonne. Die ist nicht per se schlecht, sie ist zum Beispiel wichtig für die Vitamin D-Produktion des Körpers, zu viel davon kann aber die Haut und die Augen schädigen. Nicht nur ein Sehverlust kann die Folge von zu viel UV-Strahlung sein, sondern auch vorzeitige Hautalterung und das Hautkrebsrisiko, das mit der Sonne einhergeht. Ein Schutz ist also unerlässlich – Sonnencreme, Sonnenbrille und eben auch der Sonnenschutz im Freien.

Der praktische Klassiker: Sonnenschirm

Die einfachste Lösung ist ein Sonnenschirm – beweglich, schützend, günstig. Ampelschirme, bei denen der Ständer an der Seite des Schirms sitzt, und nicht wie üblicherweise in der Mitte, sind besser an Tischen einsetzbar. Ein weiteres Plus an Flexibilität schafft ein Knickmechanismus an der Stange. Damit sind Sie beim Platzieren des Schirms noch flexibler, egal, woher die Sonne kommt.

Fest installiert: Die Markise

Markisen sind zweckmäßige Schattenspender für Balkon und Terrasse. Die Gelenkarmmarkise kann nach Gebrauch eingefahren werden und ist damit zum einen selbst geschützt und zum anderen unsichtbar. Der Stoff der Markise sollte licht- und farbecht sein, außerdem reißfest und wasserabweisend. Unverzichtbar ist auch ein ausreichender UV-Schutz. Sind diese Punkte erfüllt, ist der Kreativität kaum Grenzen gesetzt, was die farbliche Gestaltung angeht. Soll es lieber ein dezenter Sonnenschutz sein oder ein farbiges Statement am Haus?

Ein Hauch von Urlaub: Sonnensegel

Freistehende Sonnensegel bieten den Vorteil, dass sie sich überall aufstellen lassen: auf der Terrasse, für die Kindern im Sandkasten oder mitten auf der Wiese. Sie werden an Masten befestigt und aufgespannt. Und wenn sich eine Hauswand dafür anbietet, können die Segel an einer Ecke per Wandhalterung befestigt werden. Die Segel gibt es als Dreieck, Rechteck oder Quadrat, regendichte Ausführungen gibt es auch. Wer das Segel nicht selbst ein- und ausrollen möchte, kann sich ein automatisch aufrollbares zulegen – natürlich ist das deutlich kostspieliger.

Pergola mit 1001 Möglichkeiten

Pergolas gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Das Grundprinzip der Pergola: ein Säulengang. So sind die Gestaltungsmöglichkeiten sehr vielfältig – als Dach eignet sich zum Beispiel ein Zeltdach aus Stoff. Aus dem passenden Material gefertigt, hält es sogar Regenschauern stand. Besonders schön in die Natur des Gartens integriert sich eine Holzpergola mit Pflanzsprossen. Efeu, Kletterhortensien, Rosen, Blauregen oder Wilder Wein sind Gewächse, die Ihnen nach einiger Zeit einen dichten Schutz bieten. Auch in Kombination können sie gezogen werden und zeigen dann eine interessante Farb- und Formgebung. Und es gibt die Pergola mit Faltdach. Dabei handelt es sich um Drahtseile oder Metallstreben mit einer in Falten gelegten Plane, die sich bei Bedarf ausfalten lässt. Faltdächer lassen sich übrigens auch ideal unter Glasdächern einsetzen.

Übrigens: In manchen Kommunen ist eine Pergola genehmigungspflichtig, in anderen wiederum nicht. Selbst wenn keine Genehmigung erforderlich ist, sollten Sie darauf achten, dass bestimmte Rahmenrichtlinien eingehalten werden müssen, etwa der Mindestabstand zur Grundstücksgrenze oder die Höhe der Pergola. Es empfiehlt sich also definitiv, die örtlichen Bestimmungen zu checken. Und dann geht’s ab in den Schatten!