Das ABC des Fenster-Verdunkelns

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Ein wenig Sonne ist ja schön und gut, aber damit sie nicht blendet und die Hitze sich zu sehr im Raum ausbreitet, braucht jedes Fenster auch einen Schutz. Und auch nachts wollen viele in völliger Dunkelheit schlafen. Im Dschungel der Abdunkelungs-Möglichkeiten haben wir uns einmal durchgeschlagen. Hier also das Verdunkelungs-Alphabet:

Außen-Rollladen

Der Klassiker ist wohl der Rollladen, genauer gesagt, der Außen-Rollladen. Und der besteht im Prinzip immer aus den gleichen Komponenten. Da wäre einmal der Rollpanzer. Der besteht aus Stäbchen, Profilen oder Lamellen, entweder aus Kunststoff, (Leicht-)Metall oder Holz. Hoch- und runtergezogen wird dieser Panzer über das Zugsystem und das Getriebe über den Rollladenkasten. Für die Kästen gibt es verschiedene Möglichkeiten: Vorbaurollläden werden außen an die Fassade angebracht und sind gut nachzurüsten, dagegen sind Einbaurollläden – wie der Name schon sagt – eingebaut und können daher vor allem bei Neubauten oder bei Sanierungen eingesetzt werden, der Rollladen verschwindet beim Einrollen im Mauerwerk. Der Aufsatzrollladen kann in Verbindung mit neuen Fenstern eingebaut werden, denn der Kasten ist fest mit dem Fenster verbunden.

Fensterläden

Fensterläden kennen wir von historischen Gebäuden, doch auch heute noch werden sie neu verbaut. Die Halterungen werden direkt in der Fassade verankert. Geöffnet schmiegt sich der Laden an die Wand an und geschlossen findet er Platz in der Nische des Fensterrahmens. Der Fensterladen muss heutzutage nicht mehr unbedingt von Hand ein- und ausgeklappt werden, es gibt auch Kurbelantriebe, mit denen die Läden sogar bei geschlossenem Fenster bewegt werden können. Die Materialien für Fensterläden sind Holz (vor allem Kiefer und Meranti) und Aluminium. Der Vorteil von Holz: Das kann gestrichen und so immer wieder renoviert werden.

Fliegengitter

Das Fliegengitter ist zwar nicht zum Abdunkeln gedacht, darf in unserem kleinen ABC aber trotzdem nicht fehlen – gerade im Sommer ist es ein Muss, wenn man Lüften möchte, ohne gleich die ganze Insektenwelt in die Wohnung einzuladen. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: das Gitter mit Klettband und das Gitter mit Rahmen. Ersteres lässt sich sehr leicht befestigen: Das Klettband wird einfach an den Fensterrahmen geklebt. Der Nachteil:  Diese Netze lösen sich meistens recht schnell. Das Gitter mit Rahmen ist da schon stabiler und wird an Tür oder Fenster angehängt oder fest installiert.

Jalousie

Jalousien bestehen aus einzelnen Lamellen, die in verschiedene Richtungen gekippt werden können. So kann die Sonneneinstrahlung gezielt dosiert werden. Mit einem Seilzug wird die Jalousie nach oben und unten gezogen.

Plissee

Das Plissee wird nicht wie ein Rollo oder eine Jalousie nach oben oder unten gerollt, sondern hat eine Akkordeon-Struktur, die in Falten nach hinauf- und hinabgezogen wird. Plissees gibt es in verschiedenen Größen oder auch nach Maß angefertigt und sie können teilweise auch ohne Bohren eingesetzt werden.

Rollo

Rollos dienen als innenliegender Sicht- und Sonnenschutz. Ein Behang aus Stoff wird auf ein Aluminiumrohr, also sie Rollowelle, aufgewickelt.

Vorhang

Der Vorhang kann auf verschiedene Arten befestigt werden. Die Vorhangstange wird unabhängig vom Stoff an der Wand befestigt. So kann der Vorhang jederzeit flexibel ausgetauscht werden. Aufgehängt wird der mit Ösen, Schlaufen oder Löchern. Schienensysteme werden nah unter der Decke angebracht, der Stoff lässt sich darin mittels Haken, Gleitern oder Klemmen anbringen. Eine weitere, optisch sehr zurückhaltende Möglichkeit sind Seilzugsysteme. Sie eignen sich besonders für leichte Gardinen. Das dünne Drahtseil wird entlang der Decke oder zwischen zwei Wänden straff gespannt und der Stoff mithilfe kleiner Haken oder Metallösen aufgezogen. 

Und mit welchen Systemen verdunkeln Sie Ihre Räume?